Who is Who und wer macht was

Selbsthilfe trifft Politik in Fürth.

Sechs Stadträtinnen und Stadträte tauschten sich am 24. November in kleinen „Tischrunden“ im Technischen Rathaus in Fürth mit ca. zwölf Aktiven aus unterschiedlichen Selbsthilfegruppen aus. Vertretern waren die Themen aus den Bereichen Autismus, Brustkrebs, Ehlers-Danlos, Fibromyalgie, Sucht, Angehörige von Alkoholkranken und Syringomyelie.

Das Motto lautete: „Wir lernen uns gegenseitig kennen“.

Die Politikerinnen und Politiker  zeigten sich beeindruckt von der Vielfalt der Selbsthilfethemen  und dem Engagement der Gruppen. Die Selbsthilfeaktiven berichteten von ihrer Odyssee durch die „Medizinlandschaft“ oder ihrem langen Weg in die Selbsthilfe.

Die Stadträtinnen und Stadträte bekamen durch den lebendigen Austausch einen sehr realitätsgetreuen Einblick in die Arbeit der Selbsthilfegruppen und in Lebenssituationen, die auch in vielen Bereichen politische Handlungsbedarfe aufzeigen.  Gerne nahmen sie „Arbeitsaufträge“ mit, z.B. im Hinblick auf das immer wiederkehrende Raumproblem und Barrierefreiheit für Selbsthilfegruppen. Auf organisatorischer Ebene ist die Vorstellung der Arbeit von Kiss Mittelfranken in den Fraktionen geplant – eine wichtige Weichenstellung für die Selbsthilfeunterstützung durch die Stadt Fürth.

Die Veranstaltung „Selbsthilfe trifft Politik“, die erstmals in Fürth durchgeführt wurde, fand bei allen Teilnehmenden großen Anklang – Fortsetzung folgt!

Kiss Nürnberg•Fürth•Erlangen, 30.11.2017