Covid-19: Gruppentreffen möglich!

Gemäß der Achten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (8. BayIfSMV) vom 30. Oktober 2020 waren Präsenztreffen der Selbsthilfegruppen bisher nicht möglich. In den letzten Tagen fanden allerdings auf Regional- und Bayernebene verschiedene Gespräche mit den Verantwortlichen statt, um dieses Verbot noch einmal zu überdenken. Uns ging es in erster Linie darum, klarzumachen, dass Selbsthilfegruppen für die Krankheitsbewältigung, als Rückfallprophylaxe und zur psychischen Stabilität gerade in Krisenzeiten eine wichtige Bedeutung haben.

Nun liegt uns eine Erlaubnis des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege vor, das Präsenztreffen der Selbsthilfegruppen auch ohne fachliche Leitung möglich sind, wenn dies medizinisch sinnvoll und absolut notwendig ist.
Diese Regelung gilt für alle Selbsthilfegruppen im Gesundheits- und Sozialbereich, wenn Suchtdruck, psychische Probleme oder der Austausch über chronisch somatische Erkrankungen/Behinderungen so wichtig sind, dass ein Onlinetreffen oder andere Möglichkeiten des Kontaktes das reale Treffen nicht ersetzen können.
Allerdings gibt es für das Durchführen von Präsenztreffen strenge Auflagen wie Hygienekonzept, Einhaltung der Aha- Regeln und Maskenpflicht.

Darüber hinaus haben wir als Kontaktstellen bei den zuständigen Kreisverwaltungsbehörden Ausnahmegenehmigungen beantragt, um Präsenztreffen von Selbsthilfegruppen generell unter Beachtung der entsprechenden Hygienebedingungen stattfinden lassen zu können. Die Regelungen für die jeweiligen Regionen können Sie bei den einzelnen Kontaktstellen nachlesen.

Kiss Nürnberg-Fürth-Erlangen / Kiss Ansbach / Kiss Roth-Schwabach / Kiss Nürnberger Land / Kiss Weißenburg-Gunzenhausen

Selbsthilfegruppen, die sich aktuell nicht treffen wollen, können zur Überbrückung auch digitale Medien (wie z.B. unser Kiss.On) nutzen! Oder einfach mal anrufen oder den Zweierkontakt mit Gruppenmitgliedern suchen. In jedem Fall: Bleiben Sie miteinander verbunden!

Kiss Mittelfranken, 06.11.2020